Anne Frank

* Geboren 12. Juni 1929 (Frankfurt am Main) - Gestorben 1945
Passfoto von Anne Frank, Mai 1942
Anne Frank kommt 1929 in Frankfurt am Main auf die Welt. Als sie vier Jahre alt ist, fliehen ihre Eltern mit ihr nach Amsterdam, wo sie sich schnell einlebt. In den Jahren nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Niederlande im Mai 1940 ist sie als Jüdin der zunehmenden Verfolgung der Nationalsozialisten ausgesetzt. Im Sommer 1942 taucht sie mit ihrer Familie in Amsterdam unter und schreibt in dieser Zeit ihr berühmtes Tagebuch. Nach zwei Jahren im Versteck wird sie entdeckt und über die Lager Westerbork und Auschwitz nach Bergen-Belsen deportiert. Dort stirbt sie Anfang 1945.
  • 12. Juni 1929
    Geburt
  • 12. Juni 1942
    Tagebuch
  • 6. Juli 1942
    Im Versteck
  • 4. August 1944
    Entdeckt
  • 1945
    Nicht entkommen
Symbolbild Kapitel 1
Kapitel 1
Anne lebte gerne in den Niederlanden.

»Aber nun […] ist es mein erster Wunsch für nach dem Krieg, dass ich Niederländerin werde. Ich liebe die Niederländer, ich liebe unser Land, ich liebe die Sprache und will hier arbeiten. Und wenn ich an die Königin selbst schreiben muss, ich werde nicht aufgeben, bevor mein Ziel erreicht ist.«

Anne Frank (1991): Anne Frank Tagebuch, Frankfurt, S. 249.

Diese Sätze schrieb Anne am 11. April 1944 in ihr Tagebuch. Damals lebte sie bereits seit zehn Jahren in den Niederlanden und damit deutlich länger als in ihrem Geburtsland, das sie mit nur vier Jahren hatte verlassen müssen. Ihre Eltern Otto und Edith Frank hatten nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten keine Zukunft mehr im Deutschen Reich gesehen und sich 1933 dazu entschlossen, mit ihrer Familie nach Amsterdam zu ziehen. Otto errichtete dort ein Unternehmen, das mit Geliermitteln zur Marmeladenherstellung handelte.

Anne fand schnell neuen Freundinnen
Anne mit Freundinnen, Sommer 1937
Anne hatte in den Niederlanden einen großen Freundeskreis. Hier spielt sie mit ihren Freundinnen im Sandkasten: Hannah Gosslar, Anne, Dolly Citroën, Hanna Toby, Barbara Ledermann (von links nach rechts), Sanne Ledermann (stehend), Amsterdam 1937

Anne lebte sich in dem fremden Land schnell ein: Sie ging in den Kindergarten und später in die Schule und schloss schon nach kurzer Zeit viele Freundschaften. Zu ihren engsten Freundinnen gehörten Hannah und Susanne, die ebenfalls mit ihren Familien aus dem Deutschen Reich geflohen waren. Aber auch niederländische Kinder zählten zu ihrem Freundeskreis. Während sich Anne und auch ihre drei Jahre ältere Schwester Margot schnell eingewöhnten und sich mehr und mehr in den Niederlanden heimisch fühlten, fiel es Annes Mutter deutlich schwerer. Sie litt an Heimweh, vermisste ihr früheres Leben in Frankfurt am Main und tat sich schwer damit, Niederländisch zu lernen.

Auch die neue Sprache fiel ihr leicht

Anne hingegen sprach Niederländisch bald fließend und auch ihr berühmtes Tagebuch schrieb sie in den 1940er Jahren nicht in ihrer Muttersprache, sondern auf Niederländisch. Für sie war es zu diesem Zeitpunkt längst die normale Umgangssprache geworden. Aber noch etwas spielte dabei wohl eine Rolle: Nachdem die Niederlande 1940 von den Deutschen besetzt worden waren, war es auch ein Mittel, um sich von den verhassten Besatzern zu abzugrenzen. So herrschten auch im Versteck klare Sprachregeln.

Anne schrieb dazu im November 1942 in ihrem Tagebuch:

»Erlaubt sind alle Kultursprachen, also kein Deutsch. Lektüre und Entspannung: Es dürfen keine deutschen Bücher gelesen werden, ausgenommen wissenschaftliche und klassische.«

Anne Frank (1991): Anne Frank Tagebuch, Frankfurt, S. 80.

Nicht nur Annes Familie floh in die Niederlande

Anne mit ihrer Familie in Amsterdam, um 1940
Hier siehst Du Anne und ihre Familie. Von links nach rechts: Margot, Otto, Anne und Edith Frank

Annes Familie war nicht die einzige, die in die Niederlande auswanderte. Bis zu 35.000 jüdische Menschen aus dem Deutschen Reich suchten dort in den 1930er Jahren Zuflucht, ein Teil davon auf der Durchreise in andere Länder. Damit zählte das kleine Land neben Großbritannien und Frankreich zu den wichtigsten Zufluchtsländern in Westeuropa.

Besonders willkommen waren die Flüchtlinge in den Niederlanden allerdings nicht. Die Folgen der Weltwirtschaftskrise waren dort bis Mitte der 1930er Jahre deutlich spürbar, die Arbeitslosigkeit hoch. Die niederländische Regierung ergriff daher Maßnahmen, um die Neuankömmlinge als vermeintliche Konkurrent/-innen vom Arbeitsmarkt fernzuhalten. Im Mai 1938 ging sie noch einen Schritt weiter: Jüdische Flüchtlinge galten nun als »unerwünschte Elemente«. Die Einreise in die Niederlande sollte ihnen – bis auf wenige Ausnahmen – untersagt werden.

Dann änderte sich die Einreisepolitik

Nach den gewaltsamen und zerstörerischen Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung im Deutschen Reich im November 1938 änderte sich das jedoch: Die niederländische Regierung war nun bereit, weitere Flüchtlinge aufzunehmen. Rund 10.000 Menschen kamen in den folgenden Monaten ins Land, von denen ein Teil in Flüchtlingslagern leben musste.

Am bekanntesten war das im Herbst 1939 errichtete Zentrale Flüchtlingslager Westerbork, das während der deutschen Besatzung zum Durchgangslager umgewandelt wurde. Von dort aus fuhren ab Sommer 1942 die meisten Deportationszüge aus den Niederlanden in Richtung der nationalsozialistischen Vernichtungslager ab.

Symbolbild Kapitel 2
Kapitel 2
Anne war ein großer Film- und Schauspielfan.
Plötzlich lebte Anne in einem besetzten Land

Am 10. Mai 1940 griff die deutsche Wehrmacht die Niederlande an. Bereits nach wenigen Tagen kapitulierte die niederländische Armee, kurz nachdem am 14. Mai die Innenstadt Rotterdams durch einen Luftangriff stark zerstört und hunderte Menschen getötet worden waren. Die Niederlande waren nun von den Deutschen besetzt. Es wurde eine deutsche Zivilverwaltung errichtet, geleitet von dem Österreicher Arthur Seyß-Inquart. Diese übernahm bis zur Befreiung der Niederlande fünf Jahre später die Kontrolle über das Land und trat dabei immer härter gegenüber der einheimischen Bevölkerung auf.

Was bedeutete das für Juden und Jüdinnen?

Für Anne und die anderen jüdischen Flüchtlinge aus dem Deutschen Reich bedeutete dies, dass sie plötzlich erneut in der Falle saßen. Viele versuchten, – meist erfolglos – in den Tagen rund um die Kapitulation noch aus den Niederlanden zu fliehen. Andere nahmen sich in ihrer Verzweiflung das Leben. Im Laufe der folgenden Jahre waren sie, ebenso wie die niederländischen Juden und Jüdinnen, der Verfolgung der deutschen Besatzer besonders ausgeliefert.

Deutsche Fallschirmspringer über dem Tedingerbroek-Polder, Mai 1940
Im Mai 1940 überfiel die Wehrmacht die Niederlande. Einige deutsche Soldaten sprangen dabei mit Fallschirmen ab.

Anne lenkte sich mit der Filmwelt und ihren Stars ab

Greta Garbo, Norma Shearer, Heinz Rühmann – Namen, die von den Kinoleinwänden der 1930er Jahre nicht wegzudenken waren und die auch für Anne eine wichtige Rolle spielten. Denn sie interessierte sich für alles, was mit Film und Filmstars zu tun hatte und liebte es, ins Kino zu gehen. Auch sie selbst stand gerne – etwa bei Theateraufführungen in der Schule – auf der Bühne.

Nachdem die Niederlande 1940 von den Deutschen besetzt worden waren, wurde es für Anne jedoch immer schwieriger, diesem und anderen Hobbys nachzugehen. Als Jüdin war sie von den zahlreichen Maßnahmen betroffen, die das Leben der jüdischen Bevölkerung immer weiter einschränkten.

Rekonstruktion von Annes Zimmer im Amsterdamer Anne Frank Haus
Anne verschönerte die Wände ihres Zimmers mit Fotos von Filmstars und anderen Dingen, die sie interessierten.
Am 20. Juni 1942 fasste sie in ihrem Tagebuch zusammen:

»Judengesetz folgte auf Judengesetz, und unsere Freiheit wurde sehr beschränkt. Juden müssen einen Judenstern tragen; Juden müssen ihre Fahrräder abgeben; Juden dürfen nicht mit der Straßenbahn fahren; Juden dürfen nicht mit einem Auto fahren, auch nicht mit einem privaten; Juden dürfen nur von 3–5 Uhr einkaufen; Juden dürfen nur zu einem jüdischen Friseur; Juden dürfen zwischen 8 Uhr abends und 6 Uhr morgens nicht auf die Straße; Juden dürfen sich nicht in Theatern, Kinos und an anderen dem Vergnügen dienenden Plätzen aufhalten; Juden dürfen nicht ins Schwimmbad, ebenso wenig auf Tennis-, Hockey- oder andere Sportplätze; […] Juden müssen auf jüdische Schulen gehen und dergleichen mehr. So ging unser Leben weiter, und wir durften dies nicht und das nicht.«

Anne Frank (1991): Anne Frank Tagebuch, Frankfurt, S. 21.

Ganz auf Filme verzichten mussten Anne und ihre Freund/-innen dennoch nicht. Ihre Familien fanden schnell eine Lösung: Sie organisierten einfach zu Hause ihre eigenen Filmvorführungen. Auch bei Annes letzter Geburtstagsfeier in Freiheit wurde ihren Gästen im Juni 1942 ein Film gezeigt. Auf dem Programm stand mit Rin Tin Tin einer der tierischen Stars der damaligen Zeit, ein Schäferhund.

Auch im späteren Versteck blieb Annes Begeisterung für die Filmwelt bestehen. Sie liebte es weiterhin, über »ihre« Stars zu plaudern, und nutzte deren Fotos zur Verschönerung ihrer Zimmerwände.

Am 11. Juli 1942 schrieb sie in ihr Tagebuch:

»Unser Zimmer war mit seinen nackten Wänden bis jetzt noch sehr kahl. Dank Vater, der meine ganze Postkarten- und Filmstarsammlung schon vorher mitgenommen hatte, habe ich mit Leimtopf und Pinsel die ganze Wand bestrichen und aus dem Zimmer ein einziges Bild gemacht. Es sieht viel fröhlicher aus.«

Anne Frank (1991): Anne Frank Tagebuch, Frankfurt, S. 38f.

Annes Schwärmerei half ihr aber nicht nur bei der Zimmerverschönerung. Sie bot ihr auch einen gedanklichen Zufluchtsort: Denn die glanzvolle Filmwelt war das völlige Gegenteil des eingeschränkten und beengten Lebens im Versteck und der vielen Konflikte, die dort unter den Untergetauchten herrschten.

Symbolbild Kapitel 3
Kapitel 3
Anne versteckte sich über zwei Jahre.
Warum mussten Anne und ihre Familie untertauchen?

Nach der Besetzung der Niederlande gingen die Deutschen schon bald gegen die dort lebende jüdische Bevölkerung vor. Innerhalb von zwei Jahren wurde diese weitestgehend aus dem öffentlichen und dem Berufsleben ausgeschlossen. Anne durfte keine Kinos und Schwimmbäder mehr besuchen und nur noch auf eine jüdische Schule gehen. Ab Mai 1942 musste auch sie für alle sichtbar einen »Judenstern« an ihrer Kleidung tragen.

Die jüdischen Flüchtlinge gerieten Ende 1941 und Anfang 1942 besonders in das Blickfeld der Besatzer. Manche fingen daher an, Vorbereitungen zu treffen, um sich notfalls verstecken zu können. Auch Annes Vater schmiedete frühzeitig Pläne und bereitete monatelang das Versteck im Hinterhaus vor. Mitte Juli 1942 sollte alles fertig sein.

Deportationszug in Westerbork kurz vor der Abfahrt, 1942/43
In Westerbork fuhren die meisten Deportationszüge aus den Niederlanden ab. Hier sind jüdische Gefangene zu sehen, wie sie 1942 oder 1943 in einen der Züge Richtung Auschwitz einsteigen müssen.
Plötzlich musste alles ganz schnell gehen

Allerdings spitzte sich die Lage Anfang Juli plötzlich so weit zu, dass die Familie früher als geplant untertauchen musste. Margot hatte einen Aufruf zum »Arbeitseinsatz in Deutschland« erhalten. Das bedeutete zu diesem Zeitpunkt nichts anderes als die Deportation in ein Vernichtungslager.

Am 15. Juli 1942 verließ der erste Deportationszug die Niederlande, viele weitere folgten bis September 1944 Richtung Auschwitz-Birkenau und Sobibor, später auch nach Bergen-Belsen und Theresienstadt. Insgesamt wurden bis zu 102.000 der rund 140.000 in den Niederlanden lebenden Juden und Jüdinnen ermordet. Das waren fast 75 Prozent der jüdischen Bevölkerung. In keinem anderen westeuropäischen Land war der Anteil der jüdischen Opfer so hoch.

Im Versteck

Plötzlich war alles ganz schnell gegangen: Anne und ihre Familie waren untergetaucht. Als Versteck diente ihnen das Hinterhaus des Firmengebäudes ihres Vaters in der Amsterdamer Prinsengracht. Eine Vorstellung davon, wie es dort aussah, könnt ihr auf der Homepage des Anne Frank Hauses bekommen: https://www.annefrank.org/de/anne-frank/das-hinterhaus/.

Hinterhaus in der Prinsengracht 263
Anne und ihre Familie tauchten im Hinterhaus von Ottos Unternehmen in der Prinsengracht 263 unter. Auf diesem Foto ist die Straße um 1947 zu sehen. Es handelt sich um das Haus in der Mitte.

Als Anne im Juli 1942 im Hinterhaus ankam, hatte sie keine Ahnung, was sie erwarten würde und wie lange sie dort würde leben müssen. Während sie sich anfangs noch »wie in einer sehr eigenartigen Pension« fühlte, »in der ich Ferien mache«, nagte das Verstecktsein im Laufe der Zeit zunehmend an ihr.

Das dauerhafte Eingesperrtsein, die ungewisse Zukunft und die Angst, entdeckt zu werden, hinterließen Spuren und stürzten Anne und die anderen Untergetauchten in ein Auf und Ab der Gefühle.

So heißt es etwa am 2. Mai 1943 in ihrem Tagebuch:

»Und darum leben wir auch jeden Tag in Anspannung. Einer Anspannung von Erwartung und Hoffnung, aber auch von Angst, wenn man im Haus oder draußen Geräusche hört, wenn geschossen wird oder wenn neue ›Bekanntmachungen‹ in der Zeitung stehen.«

Anne Frank (1991): Anne Frank Tagebuch, Frankfurt, S. 110f.

Auch wenn es Anne immer schwerer fiel zu lachen und sie sich nach einem »normalen«, unbeschwerten Leben, in dem sie »Radfahren, tanzen, pfeifen, die Welt sehen« könnte, sehnte, steckte sie den Kopf nicht vollkommen in den Sand.

Ablenkung war wichtig

Stattdessen versuchten sie und die anderen Untergetauchten, sich im Versteck so viel wie möglich zu beschäftigen und abzulenken. Anne lernte weiter für die Schule, half im Haushalt, hörte mit den anderen Hinterhausbewohner/-innen heimlich Radio und ging ihren »Hobbys« nach. Dazu zählte neben dem Schreiben und der Filmwelt vor allem das Lesen. Von ihren Helfer/-innen wurde sie immer wieder mit neuen Büchern versorgt. Anne las neben Romanen besonders gerne Bücher über antike Mythologie und Biografien.

Sie versuchte zudem immer wieder, den anderen eine Freude zu bereiten. So half sie etwa bei den Vorbereitungen für ein »Festessen« für zwei ihrer Helfer/-innen im Hinterhaus und schrieb – wie es in den Niederlanden Brauch ist – zusammen mit ihrem Vater Gedichte für alle zu Nikolaus.

Mit wem lebte Anne im Versteck?

Otto Frank
Das ist Annes Vater Otto Frank. Er bereitete das Versteck über Monate vor.
Edith Frank-Holländer, 1935
Annes Mutter Edith Frank-Holländer. Zwischen ihr und Anne gab es im Versteck immer wieder Konflikte.
Margot Frank, 1939
Margot Frank war drei Jahre älter als ihre Schwester. Ihr Aufruf zum »Arbeitseinsatz« machte ein schnelles Verstecken der Familie notwendig.

Die ersten »Bewohner/-innen«, die am 6. Juli 1942 im Hinterhaus einzogen, waren Anne, ihre Eltern Otto und Edith Frank und ihre Schwester Margot. Ein paar Tage später stießen Hermann und Auguste van Pels mit ihrem Sohn Peter zu ihnen. Sie waren 1937 ebenfalls aus dem Deutschen Reich geflohen. Hermann van Pels war ein Freund und Mitarbeiter von Otto Frank. Gemeinsam hatten sie – zusammen mit ihren Helfer/-innen – monatelang Vorbereitungen getroffen, um untertauchen zu können.

Hermann van Pels-Röttgen
Hermann van Pels war ein Mitarbeiter von Otto Frank. Er erzählte (auch im Versteck) gerne Witze.
Auguste van Pels-Röttgen
Auguste van Pels war die Ehefrau von Hermann van Pels. Sie kochte im Versteck oft für die Hinterhausbewohner/-innen. Nach der Entdeckung wurde sie mit Anne über Auschwitz nach Bergen-Belsen deportiert.
Peter van Pels
Peter van Pels war zweieinhalb Jahre älter als Anne. Anfangs standen sich die beiden nicht sehr nahe. Später verliebten sie sich jedoch ineinander und verbrachten viel Zeit zusammen.
Ihr Versteck konnte verhältnismäßig vielen Menschen Unterschlupf bieten

Als sich die Situation für die jüdische Bevölkerung immer weiter zuspitzte, wurde im November 1942 kurzerhand ein weiterer jüdischer Flüchtling im Hinterhaus aufgenommen. Fritz Pfeffer war Zahnarzt und ein Bekannter der Franks. Mit ihm musste sich Anne fortan das Zimmer teilen, was immer wieder zu Konflikten führte. Verwunderlich ist das nicht: Denn plötzlich musste Anne mit einem Mann zusammen wohnen, den sie kaum kannte und der vierzig Jahre älter war als sie.

Dass Familien wie die Franks und van Pels‘ gemeinsam untertauchen konnten, war nicht selbstverständlich. Häufig waren die Verstecke zu klein oder die Helfer/-innen nicht bereit, sich um so viele Menschen gleichzeitig zu kümmern. Denn eine große Gruppe erschwerte nicht nur die Versorgung, sondern es stieg auch für alle Beteiligten die Gefahr, entdeckt zu werden.

Fritz Pfeffer, ca. 1938
Fritz Pfeffer zog als letzter ins Versteck.

Ohne Hilfe hätten sie dort nicht so lange leben können

Ohne Hilfe wäre es für Anne und die anderen Versteckten im Hinterhaus nicht möglich gewesen unterzutauchen. Sie selbst konnten das Versteck nicht verlassen. Die Gefahr entdeckt zu werden, wäre zu groß gewesen. Glücklicherweise hatte Otto Frank unter den nichtjüdischen Mitarbeiter/-innen seiner Firmen Menschen gefunden, die bereit waren, das Risiko einzugehen und ihnen zu helfen.

Victor Kugler, Johann Kleiman, Elisabeth »Bep« Voskuijl sowie Miep Gies und ihr Mann Jan versorgten die Untergetauchten nicht nur mit Lebensmitteln. Sie waren viel mehr als das: Sie stellten die Verbindung zur Außenwelt dar und informierten über die neuesten Entwicklungen. Sie hörten sich den Kummer und die Sorgen der Hinterhausbewohner/-innen an und unterstützten diese, wo sie nur konnten. So holte etwa Miep jede Woche neue Bücher aus der Bibliothek und Bep sorgte dafür, dass Anne, Margot und Peter im Versteck einen Stenografie-Kurs machen konnten. Anne war sich bewusst darüber, was ihre Helfer/-innen alles für sie taten.

Otto Frank (Mitte) mit Miep Gies, Johann Kleiman, Victor Kugler und Bep Voskuijl (von links nach rechts)
Anne und ihre Familie hatten zahlreiche Helfer/-innen, die sie über zwei Jahre lang unterstützten. Hier kannst Du die Unterstützer/-innen im Herbst 1945 zusammen mit Otto Frank (Mitte) sehen.
Am 28. Januar 1944 schrieb Anne in ihr Tagebuch:

»Das beste Beispiel dafür sind doch wohl unsere Helfer, die uns bis jetzt durchgebracht haben und uns hoffentlich noch ans sichere Ufer bringen. Sonst müssten sie das Schicksal all derer teilen, die gesucht werden. Nie haben wir von ihnen ein Wort gehört, das auf die Last hinweist, die wir doch sicher für sie sind. Niemals klagt einer, dass wir ihnen zu viel Mühe machen.«

Anne Frank (1991): Anne Frank Tagebuch, Frankfurt, S. 177.

Symbolbild Kapitel 4
Kapitel 4
Anne träumte davon, Schriftstellerin zu werden.

Anne hatte viele Träume. Sie träumte nicht nur von einer besseren Welt, sondern malte sich auch aus, wie ihr Leben nach dem Krieg aussehen könnte: eine Zeit lang in Paris und London leben beispielsweise und Kunstgeschichte studieren. Ihr »liebster Wunsch« war es jedoch, wie sie im Mai 1944 in ihrem Tagebuch festhielt, »einmal Journalistin und später eine berühmte Schriftstellerin zu werden«.

Das Schreiben war im Versteck zu einem wichtigen Lebensinhalt für Anne geworden. Sie schrieb sowohl frei erfundene als auch autobiographische Geschichten und trug diese manchmal auch den anderen Bewohner/-innen des Hinterhauses vor. Besonders ans Herz gewachsen war ihr jedoch ihr Tagebuch. Angefangen hatte alles mit einem rot-weiß-karierten Notizbuch, das sie zu ihrem 13. Geburtstag geschenkt bekommen hatte – wenige Wochen, bevor sie sich verstecken musste.

Das Tagebuch

Für Anne war ihr Tagebuch wie eine Freundin, der sie alles anvertrauen konnte. Im Versteck, wo sie Tag ein, Tag aus mit ihrer Familie und den anderen Hinterhausbewohner/-innen eingesperrt war, war das besonders wichtig. Das Tagebuch half ihr – wie das Schreiben allgemein –, ihre Gefühle und Eindrücke zu verarbeiten. »Mit Schreiben werde ich alles los. Mein Kummer verschwindet, mein Mut lebt wieder auf«, schrieb sie am 5. April 1944.

Gegen Ende der Zeit im Versteck erhielt ihr Tagebuch aber noch eine ganz andere Bedeutung: Im März 1944 rief ein Minister der – nach London geflohenen – niederländischen Regierung im Radio dazu auf, in Tagebüchern oder anderen Schriftstücken festzuhalten, was gerade geschah. Anne war sofort Feuer und Flamme und träumte davon, »nach dem Krieg […] ein Buch mit dem Titel ›Das Hinterhaus‹ heraus[zu]geben«.

Anne Frank in der Montessorischule, 1940/41
Anne liebte es zu schreiben. Hier ist sie mit Zettel und Stift in der Schule zu sehen.
Anne wollte ihr Tagebuch nach dem Krieg veröffentlichten

Grundlage für das geplante Buch sollte ihr Tagebuch sein. Anne fing daraufhin an, ihre Aufzeichnungen zu überarbeiten. Bis August 1944 schrieb sie über 300 Seiten dieser neuen Fassung.

Annes Tagebuch war also in vielerlei Hinsicht wichtig für sie und half ihr, mit dem schwierigen Leben im Versteck umzugehen. Damit war Anne übrigens nicht allein: Auch viele andere verfolgte Juden und Jüdinnen in Europa schrieben Tagebuch und hielten darin ihre Erlebnisse und Gefühle fest. Einige dieser Tagebuchschreiber/-innen kannst Du auch auf unserer Homepage entdecken, wie etwa Yitzhak Rudasjevski aus Wilna, Rosina Asser Pardo aus Saloniki und Petr Ginz aus Prag.

Ein Tagebuch geht um die Welt

Nach der Verhaftung der Untergetauchten fand Miep Gies das Tagebuch im Versteck. Sie gab es nach dem Krieg Annes Vater, der sich dazu entschloss, das Tagebuch seiner Tochter zu veröffentlichen. 1947 war es schließlich soweit: Unter dem Titel »Het Achterhuis« (auf Deutsch: »Das Hinterhaus«) erschien Annes Tagebuch in den Niederlanden. Schon bald wurde es auch in andere Sprachen übersetzt. Richtig bekannt wurde es jedoch, als die Geschichte des Hinterhauses 1955 in New York (und später auch an anderen Orten auf der Welt) als Theaterstück aufgeführt wurde. Inzwischen ist Annes Tagebuch mehrfach verfilmt worden, und man kann ihre Aufzeichnungen heute in über siebzig Sprachen lesen.

Verschiedene Versionen

Allerdings gibt es bei den Veröffentlichungen durchaus Unterschiede. Otto Frank hatte für die erste Publikation nur die Tagebucheinträge herausgesucht, die er für wichtig und veröffentlichungswürdig hielt. Dabei griff er sowohl auf Annes neue, als auch auf ihre alte Fassung zurück. Einige Passagen, etwa über Annes Sicht auf die Ehe ihrer Eltern, strich er ganz. Erst in den 1980er Jahren erschien eine Gesamtausgabe mit den verschiedenen Fassungen von Annes Tagebuch.

Symbolbild Kapitel 5
Kapitel 5
Anne schaffte es nicht zu entkommen.
Anne und Margot Frank
Anne (links) und ihre Schwester Margot vor der Zeit im Versteck

»Das Hinterhaus ist in Aufruhr. Sollte denn nun wirklich die lang ersehnte Befreiung nahen, die Befreiung, über die so viel gesprochen wurde, die aber zu schön, zu märchenhaft ist, um je wirklich werden zu können? Sollte dieses Jahr, dieses 1944, uns den Sieg schenken? Wir wissen es noch nicht, aber die Hoffnung belebt uns, gibt uns wieder Mut, macht uns wieder stark.«

Anne Frank (1991): Anne Frank Tagebuch, Frankfurt, S.. 291f.

Diese Zeilen schrieb Anne am 6. Juni 1944, dem Tag der Landung alliierter Truppen in der französischen Normandie, in ihr Tagebuch. Plötzlich bestand wieder Hoffnung, dass der Krieg und damit auch das Leben im Versteck bald vorbei sein könnten. Tatsächlich wurden bereits im Herbst erste Gebiete der Niederlande befreit.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich Anne jedoch schon nicht mehr in den Niederlanden: Am 3. September 1944 hatten sie und die anderen ehemaligen Bewohner/-innen des Hinterhauses das Land mit einem der letzten Deportationszüge verlassen. Ziel des Transportes war das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz.

Was war in der Zwischenzeit geschehen?

Einen Monat zuvor, am Vormittag des 4. August 1944, waren plötzlich bewaffnete Polizisten in das Versteck eingedrungen. Innerhalb kürzester Zeit mussten Anne und die anderen Untergetauchten das Hinterhaus, das ihnen zwei Jahre lang Schutz geboten hatte, verlassen. Zunächst wurden sie für ein paar Tage in ein Gefängnis und anschließend in das Durchgangslager Westerbork gebracht.

Von dort aus waren seit Sommer 1942 die meisten jüdischen Einwohner/-innen der Niederlande in andere Lager deportiert und ermordet worden. Auch Anne überlebte nicht: Sie wurde über Auschwitz nach Bergen-Belsen, einem Lager in Norddeutschland, gebracht. Dort starb sie Anfang 1945. Ihr Vater kehrte nach dem Krieg als einziger Überlebender der acht Hinterhausbewohner/-innen in die Niederlande zurück.

Wie kam es zur Entdeckung?

Karl Josef Silberbauer in den 1940er Jahren
Karl Josef Silberbauer arbeitete für den Sicherheitsdienst in Amsterdam. Er leitete die Verhaftung der Hinterhausbewohner/-innen.

Um die Entdeckung der Hinterhausbewohner/-innen ranken sich zahlreiche Geschichten und Vermutungen. Von Verrat und einem Telefonanruf bei der Amsterdamer Zentrale des nationalsozialistischen SD ist oftmals die Rede. Auch über die möglichen Verräter/-innen wurde in den letzten Jahrzehnten viel gemutmaßt. Der Kreis der Verdächtigten umfasste dabei neben einem Lagerarbeiter aus Ottos Firma auch die Ehefrau eines anderen Arbeiters, einen niederländischen Nationalsozialisten und eine niederländische Jüdin, die während der Besatzungszeit andere untergetauchte jüdische Menschen verraten hat, um sich selbst zu schützen.

Eindeutig geklärt ist dies jedoch bis heute nicht und auch polizeiliche Ermittlungen in der Nachkriegszeit lieferten keine stichhaltigen Beweise. In den letzten Jahren wird selbst die Frage diskutiert, ob es sich tatsächlich um Verrat handelte oder ob die Polizei eher zufällig im Hinterhaus auf die Untergetauchten gestoßen ist. Bis heute gibt es daher Menschen, die versuchen, den Fall zu lösen, wie ein ehemaliger FBI-Agent und sein Team.

In diesem Lager starb Anne

Bergen-Belsen im April 1945
In Bergen-Belsen herrschten in den letzten Kriegsmonaten furchtbare Bedingungen. Das Foto wurde kurz nach der Befreiung durch die britische Armee im April 1945 aufgenommen.

Als Anne im Herbst 1944 in Bergen-Belsen ankam, befand sich das Lager in einem Wandel. Anfangs war es vor allem als »Aufenthaltslager« für Juden und Jüdinnen genutzt worden, die als mögliche Austauschkandidat/-innen für Deutsche, die von den Alliierten inhaftiert worden waren, in Frage kamen. Wenige Monaten vor Annes Ankunft wurde damit begonnen, das Lager auch als Zwischenstation für jüdische und nichtjüdische Häftlinge zu nutzen, die später an anderen Orten zur Zwangsarbeit eingesetzt werden sollten.

Ende 1944 kamen Transporte aus Lagern hinzu, die aufgrund des Kriegsverlaufs von den Nationalsozialisten geräumt wurden. Bergen-Belsen entwickelte sich in dieser Phase immer mehr zu einem Sterbelager: Zehntausende Menschen mussten dort auf engstem Raum in überfüllten Baracken zusammenleben, Hunger und Krankheiten waren ständige Begleiter der Häftlinge. Seuchen wie Typhus und Fleckfieber breiteten sich aus und forderten unzählige Todesopfer. Insgesamt starben über 50.000 Menschen in Bergen-Belsen, darunter auch Anne und ihre Schwester Margot.

Heute erinnert in der dortigen Gedenkstätte ein symbolischer Grabstein an die beiden Schwestern. Mit dem tatsächlichen Ort, an dem Anne und Margot begraben sind, hat der Stein allerdings nichts zu tun. Dieser ist unbekannt.

Symbolischer Grabstein für Anne und Margot Frank, Gedenkstätte Bergen-Belsen 2010
Symbolischer Grabstein für Anne und Margot in der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Viele Menschen gedenken dort der Schwestern.

Anne Frank

* Geboren 12. Juni 1929 (Frankfurt am Main) - Gestorben 1945
Symbolbild Kapitel 1
© Doro Petersen
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Anne mit Freundinnen, Sommer 1937
Anne hatte in den Niederlanden einen großen Freundeskreis. Hier spielt sie mit ihren Freundinnen im Sandkasten: Hannah Gosslar, Anne, Dolly Citroën, Hanna Toby, Barbara Ledermann (von links nach rechts), Sanne Ledermann (stehend), Amsterdam 1937
© Anne Frank Fonds, Basel
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Anne mit ihrer Familie in Amsterdam, um 1940
Hier siehst Du Anne und ihre Familie. Von links nach rechts: Margot, Otto, Anne und Edith Frank
© Photo Collection Anne Frank House, Amsterdam
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Symbolbild Kapitel 2
© Doro Petersen
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Deutsche Fallschirmspringer über dem Tedingerbroek-Polder, Mai 1940
Im Mai 1940 überfiel die Wehrmacht die Niederlande. Einige deutsche Soldaten sprangen dabei mit Fallschirmen ab.
© Niederländisches Nationalarchiv, Den Haag
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Rekonstruktion von Annes Zimmer im Amsterdamer Anne Frank Haus
Anne verschönerte die Wände ihres Zimmers mit Fotos von Filmstars und anderen Dingen, die sie interessierten.
© Photo Collection Anne Frank House, Amsterdam, Foto: Allard Bovenberg
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Symbolbild Kapitel 3
© Doro Petersen
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Deportationszug in Westerbork kurz vor der Abfahrt, 1942/43
In Westerbork fuhren die meisten Deportationszüge aus den Niederlanden ab. Hier sind jüdische Gefangene zu sehen, wie sie 1942 oder 1943 in einen der Züge Richtung Auschwitz einsteigen müssen.
© Yad Vashem
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Hinterhaus in der Prinsengracht 263
Anne und ihre Familie tauchten im Hinterhaus von Ottos Unternehmen in der Prinsengracht 263 unter. Auf diesem Foto ist die Straße um 1947 zu sehen. Es handelt sich um das Haus in der Mitte.
© Particam, MAI, Amsterdam
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Otto Frank
Das ist Annes Vater Otto Frank. Er bereitete das Versteck über Monate vor.
© Photo Collection Anne Frank House, Amsterdam
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Edith Frank-Holländer, 1935
Annes Mutter Edith Frank-Holländer. Zwischen ihr und Anne gab es im Versteck immer wieder Konflikte.
© Photo Collection Anne Frank House, Amsterdam
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Margot Frank, 1939
Margot Frank war drei Jahre älter als ihre Schwester. Ihr Aufruf zum »Arbeitseinsatz« machte ein schnelles Verstecken der Familie notwendig.
© Photo Collection Anne Frank House, Amsterdam
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Hermann van Pels-Röttgen
Hermann van Pels war ein Mitarbeiter von Otto Frank. Er erzählte (auch im Versteck) gerne Witze.
© Photo Collection Anne Frank House, Amsterdam
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Auguste van Pels-Röttgen
Auguste van Pels war die Ehefrau von Hermann van Pels. Sie kochte im Versteck oft für die Hinterhausbewohner/-innen. Nach der Entdeckung wurde sie mit Anne über Auschwitz nach Bergen-Belsen deportiert.
© Photo Collection Anne Frank House, Amsterdam
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Peter van Pels
Peter van Pels war zweieinhalb Jahre älter als Anne. Anfangs standen sich die beiden nicht sehr nahe. Später verliebten sie sich jedoch ineinander und verbrachten viel Zeit zusammen.
© Photo Collection Anne Frank House, Amsterdam
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Fritz Pfeffer, ca. 1938
Fritz Pfeffer zog als letzter ins Versteck.
© Photo Collection Anne Frank House, Amsterdam
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Otto Frank (Mitte) mit Miep Gies, Johann Kleiman, Victor Kugler und Bep Voskuijl (von links nach rechts)
Anne und ihre Familie hatten zahlreiche Helfer/-innen, die sie über zwei Jahre lang unterstützten. Hier kannst Du die Unterstützer/-innen im Herbst 1945 zusammen mit Otto Frank (Mitte) sehen.
© Photo Collection Anne Frank House, Amsterdam
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Symbolbild Kapitel 4
© Doro Petersen
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Anne Frank in der Montessorischule, 1940/41
Anne liebte es zu schreiben. Hier ist sie mit Zettel und Stift in der Schule zu sehen.
© Photo Collection Anne Frank House, Amsterdam
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Symbolbild Kapitel 5
© Doro Petersen
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Anne und Margot Frank
Anne (links) und ihre Schwester Margot vor der Zeit im Versteck
© Anne Frank Fonds, Basel
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Karl Josef Silberbauer in den 1940er Jahren
Karl Josef Silberbauer arbeitete für den Sicherheitsdienst in Amsterdam. Er leitete die Verhaftung der Hinterhausbewohner/-innen.
© Gemeinfrei
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Bergen-Belsen im April 1945
In Bergen-Belsen herrschten in den letzten Kriegsmonaten furchtbare Bedingungen. Das Foto wurde kurz nach der Befreiung durch die britische Armee im April 1945 aufgenommen.
© Imperial War Museum, London
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Symbolischer Grabstein für Anne und Margot Frank, Gedenkstätte Bergen-Belsen 2010
Symbolischer Grabstein für Anne und Margot in der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Viele Menschen gedenken dort der Schwestern.
© Gemeinfrei
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